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(2001) Experimentelle Ästhetik, Vienna, Turia und Kant, pp. 170
[ISBN: 3-85132-234-7]

[http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3851322347/qid=1108633981 ...]
 
  Das hier vorgelegte Bändchen ist eine Fortführung und Präzisierung der dort auf über 600 Seiten dargelegten Thesen. Es beginnt mit einer radikalen These: "Ästhetik" als philosophische Disziplin, als Philosophie der Kunst, wird ins Reich der Erfindungen verwiesen. Einer Welt, in der die Omnipräsenz von Ästhetik nicht nur als normal, sondern auch als wünschenswert betrachtet wird, vom Produktdesign bis zu Denkbewegungen der Postmoderne, setzt Ferraris das philosophische Denken entgegen. Ästhetik, dem Wortsinn nach die Wahrnehmungswissenschaft, wäre vielmehr die Zuwendung zu den Objekten als deren Verschwinden hinter dem (schönen) Schein. In dem von Diderot entlehnten Begriff einer experimentellen Ästhetik findet Ferraris den Angelpunkt, vom dem aus ein neuer Zugang zur Welt zu konzipieren sein könnte.
 
Indice

GIOVANNI LEGHISSA: EINLEITUNG: DIE PHILOSOPHIE DER GEGENSTÄNDE, p. 5
I. PHILOSOPHIE DER KUNST, p. 19
II. LEIBNIZSCHE ÄSTHETIK, p. 51
III. NAIVE PHYSIK, p. 99
IV. DIE VORAUSSETZUNG DER WAHRNEHMUNG, p. 125
V. TRANSZENDENTALE PSYCHOLOGIE, p. 155
Anmerkungen des Übersetzers, p. 169
 
Recensioni

J. Früchtl, Philosophische Rundschau, Bd. 1, Heft 1, marzo 2004, pp. 86-90
 
  Last update: 14/03/2010
   


   
 
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